Fragen und Antworten zu

1.

Backup der SCAI MAS Datenbank

SAP DB:

Entgegen der Anleitung in der Dokumentation dürfen Backupmedien nicht mit "BACKUP" beginnen. Dieses gilt nur für SAP DB. Wir empfehlen aber die Verwendung von OracleXE oder einer Standard Edition von Oracle.

Oracle Datenbank:
Hier ein kurzes Skript zum Sichern unter Oracle:
@Echo on
c:
cd c:\SCAI
mkdir OraExport
cd OraExport
exp massys/massys@XE
pause

Nach der Sicherung befindet sich im Verzeichnis OraExport eine Sicherungsdatei mit dem Namen EXPDAT.DMP.

Der entsprechende Import Befehl unter Oracle sieht wie folgt aus:
imp system/massys@XE fromuser=massys touser=massys EXPDAT.DMP

2.

Dokumentanalyse
Der Informationsgehalt in der Dokumentanalyse wird deutlich verbessert, wenn das Sun StarOffice Migration Tools auf dem System installiert ist. Dieses Tool steht derzeit ausschließlich Sun StarOffice Migrationspartnern zur Verfügung.

3.

Starten und Stoppen der Robots
Die Robots können jederzeit angehalten oder neu gestartet werden. Um Analyse Aufträge zu entfernen empfehlen wir, den Analyse Robot erst anzuhalten und dann die Tasks im Quick task manager zu löschen.

4.
Multithreads oder Multi-CPU-Systeme
Beim Arbeiten mit mehreren Threads (einzustellen in System -> Local Options) kann es vorkommen, dass einer der letzten Tasks nicht "sauber" aus der Liste der Tasks ausgetragen wird. In diesem Fall reicht ein einfaches Stoppen und Starten des Analysis Robot im Robot Control Center.
5.

Installation in einer Windows / Novell Infrastruktur
Wenn Sie in Ihrem Netzwerk Novell Server verwenden und auf diesen die Analyse laufen lassen möchten, dann beachten Sie bitte, dass sie folgende Nomenklatur für den Clientzugriff verwenden:

Client: <Client Name>
Domain: <Client Name>

Für das Share geben Sie dann ein:

Sharename: <Share Name>
Local Path: leer
Domain: leer
Username: <User Name>


Sollten Sie für den Zugriff einen kompletten UNC Pfad angeben inkl. DNS Name, wie z.B servername.scai.de dann wird der Zugriff auf das Share nicht korrekt funktionieren. Spätestens bei der Analyse der Dokumente können Fehler auftreten.

6.

Probleme und Workaround während der Analyse

ActivX Componente wird ausgeführt: Microsoft Graph und PhotoEdit
Workaround: Deinstallieren der MSO Tools Photo Edit und Graph über Software deinstallieren

7.

Schreiben in tbl_issue_prop_name Datenbank liefert Fehler (OracleXE)

NULL nicht erlaubt im Feld ISSUE_PROPERTY_NAME

Workaround:
Über Toad for Oracle folgendes SQL Statement absetzen:
alter table tbl_issue_prop_name modify(issue_property_name NULL);

8.

Dokumente werden nicht gefunden obwohl in DB vorhanden

Es kann sein, dass Dateinamen nicht gefunden werden, da bei der Umsetzung von Dateinamen eine andere Kodierung (Ascii7, Unicode) verwendet wird. Dazu muss das Makro im ProAnalysisWizard angepasst werden. Hier ein Patch, der bereits eingearbeitet wurde:

Betroffene Dokumente:
_SO8DocAnalysisExcelDriver.xls
_SO8DocAnalysisPPDriver.ppt und
_SO8DocAnalysisWordDriver.doc

VBA-Code:
Private Function EncodeXML(Str As String) As String
On Error GoTo HandleErrors
Dim currentFunctionName As String
currentFunctionName = "EncodeXML"
Str = Replace(Str, "^", "^")
Str = Replace(Str, "&", "&")
Str = Replace(Str, "`", "`")
Str = Replace(Str, "'", "'")
Str = Replace(Str, "´", "´")
Str = Replace(Str, "{", "{")
Str = Replace(Str, "}", "}")
Str = Replace(Str, "|", "|")
Str = Replace(Str, "]", "]")
Str = Replace(Str, "[", "[")
Str = Replace(Str, """", """)
Str = Replace(Str, "<", "<")
Str = Replace(Str, ">", ">")
'str = Replace(str, "\", "\")
'str = Replace(str, "#", "#")
'str = Replace(str, "?", "?")
'str = Replace(str, "/", "/")
EncodeXML = Str

FinalExit:
Exit Function

HandleErrors:

WriteDebug currentFunctionName & " : string " & Str & ": " & Err.Number & " " & Err.Description & " " & Err.Source
Resume FinalExit

End Function
9.

OTH in Novell Umgebng ohne SMB Protokoll

OTH Dateien zur DB hinzufügen:
Der File Server ist ein NFS- oder Netware-Server, oder die Datei wird lokal gespeichert und es gibt keinen 'Zugriff' auf den Client.

Lösung/Szenario 1: Speichern einer Datei auf einem NFS- oder Netware-Server
Dateien müssen immer Shares zuzuordnen sein, damit bei der Analyse direkt über den UNC-Dateinamen auf die Datei zugreifen werden kann. Weiterhin werden Dateien immer dem Share zugewiesen, dass am "höchsten" in der Verzeichnishierarchie auf dem Server steht.

Beispiel:
Rechnername: MYFILESERVER
ShareA = C:\freigaben\abteilunga
ShareB = C:\freigaben\abteilunga\arbeitsgruppeX

Eine Datei soll nun über den OTH hinzugefügt werden \\MYFILESERVER\SHAREB\test.doc
Die Datei wird zu ShareA in der DB hinzugefügt, da ShareA höher in der Verzeichnishierarchie steht.
SCAI MAS ist eigentlich darauf angewiesen, dass es zur richtigen Zurodnung einer Datei zu einem Share, auf den Fileserver mit Adminrechten zugreifen kann. Ist das nicht möglich gibt es keine Möglichkeit herauszufinden, ob eine Datei in einem anderen Share als dem angegebenen eingehängt werden muss. Manchmal ist aber selbst mit Adminrechten nicht herauszufinden, wie der lokale physische Pfad eines Shares ist: Netware, NFS, etc. Dieses geht nur bei Samba Shares.

In diesem Fall muss das Feld TBL_CLIENT_SHARE.LOCAL_PATH_REP_API bei
dem Client-Share auf "C:\DEBUGHACK\" + SHARENAME gesetzt werden. Also z.B. "C:\DEBUGHACK\ShareA"

Dann können auch Dateien, die auf ShareA liegen in der DB zugeordnet werden. Es findet dann aber keine Prüfung mehr statt, ob vielleicht ein höher liegendes Share existiert!

ACHTUNG: Dies alles ist nur notwendig, wenn auf MYFILESERVER von außen über das Netz über ein Share zugegriffen wird.

Lösung/Szenario 2: Speichern einer Datei auf der lokalen Festplatte eines Client, auf den SCAI MAS keinen Zugriff hat:

Damit dieses funktioniert, sind zwei Dinge notwendig:

1. Auf dem Client muss folgender Registry-Eintrag bestehen: \\HKLM\Software\Scai\Mas\DONOTCONNECTTOCLIENT = 1

2. Das lokale Laufwerk muss als Share in der Datenbank angelegt werden. Da dies derzeit nicht
automatisch geht, hier das SQL Statement:

SQL Statement:
Insert into TBL_CLIENT_SHARE (PK_CLIENT_SHAREID, FK_CLIENTID, FK_LOGONID, SHARENAME, LOCAL_PATH_PHYS, LOCAL_PATH_REP_API) values (SEQ_PK_CLIENT_SHAREID.NEXTVAL, :PARAM_ERSETZEN_PK_CLIENTID, null,'C$','C:\','C:\');

Jetzt wird die Datei zur DB hinzugefügt, inkl. Dateidatum und Dateigröße. Die Daten kommen direkt vom OTH, so dass kein Kontakt mehr vom Server zum Client (Server -> Client) notwendig ist.

ACHTUNG: Dies gilt immer dann, wenn eine Datei hinzugefügt werden soll, die auf einem lokalen Laufwerk des Clients liegt. Ferner ist Lösung/Szenario 1 für Fileserver gedacht, bei denen entweder aus Rechtemangel oder implementationsbedingt nicht der lokale physische Pfad eines Shares ermittelt werden kann. Wird auf dem Fileserver auch lokal gearbeitet und sollen die Dateien auch dann in der DB erscheinen, dann muss das Share zweimal hinzugefügt werden! Einmal mit DEBUGHACK (Lösung/Stenario 1) und einmal wie in Lösung/Szenario 2 beschrieben.

 

 

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